Die Mitglieder der Familie des Bürgermeisters Keck

Stefan Vorchtenauer (auch: Stefan Keck) war der Stiefsohn * (Karl Ulirz bezeichnet ihn in der Geschichte der Stadt Wien, herausgegeben vom Altertumsvereine in Wien, 1900, II. Bd. 1. Hälfte, S 48, als Sohn des Paul Keck. Schon vorher hatte Wolfgang Lazius diese Auffassung vertreten. Vor dort dürfte Fritz Keck die Informationen für seine Fassung der Chronik haben. Ein Alois Keck als Sohn von Paul Keck war allerdings nicht auffindbar. Diese Namensgebung wäre für das ausgehende 15. Jahrhundert auch ungewöhnlich gewesen, da der Vorname Alois erst in der Zeit der Gegenreformation in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Bayern und Österreich gebräuchlich wurde.) von Paul Keck. Er wurde erstmalig im Jahre 1484 als Student der Wiener Universität erwähnt; er schloss 1491 die Grundstudien mit dem Magister artium ab; 1497 wurde ihm der Doktor iuris verliehen. Von 1499 bis zu seinem Tode im Jahre 1506  * (Karl Ulirz bestimmt den Zeitpunkt seines Todes zwischen dem 23. August und 9. Oktober 1506. Geschichte der Stadt Wien, 1906 S. 46 – muss wohl zwischen der Abfassung des Testamentes und dessen Vorlage an den Rat der Stadt Wien eingetreten sein..) war er Stadtschreiber und zuletzt Mitglied des Rates. Als Wappen führte er im Schild einen rechtsschreitenden Greif, dessen Oberkiefer von einem Pfeil durchschossen ist, am Pfeilende Stern; der Pfeil auch im Flug. * (Perger, Richard: Die Wiener Ratsbürger 1396 – 1526. Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte Bd. 18, Wien 1988. S 197.) Stefan Vorchtenauer war mit Margarethe Rietenberger verheiratet. Ein Sohn Egidius ist aus dieser Ehe überliefert. Im Jahre 1504 erwarben er und seine Frau Margarethe ein Haus in der Landskron vom Konvent der Schwestern vom heiligen Hieronymus.

Mert Keck, der ältere Sohn von Paul Keck, ist erstmalig im Sommersemester 1487 als Student an der Universität Wien genannt. Rechnet man nach dem oben gesagten 12 Jahre ab, so dürfte er um 1475 geboren sein. Er war von 1512 bis 1516 und von 1519 bis 1521 Ratsherr. Zusätzlich war er in den Jahren 1519 bis 1520 Grundbuchsverweser und 1520 Steuerherr. Er dürfte zwischen 1524 und 1533 gestorben sein. Aus zwei Verträgen aus den Jahren 1504 * (Archiv der Stadt Wien, in: Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, II. Abt., 4. Bd, Nr. 5797.) und 1507 * (Archiv der Dompropstei bei St. Stefan in Wien, in: Quellen zur Geschichte der Stadt Wien I. Abt., 4. Bd. Wien 1901, Nr. 4080.) geht hervor, dass seine Frau Magdalena hieß und dass er einen noch unmündigen Sohn mit dem Namen Ulrich hatte. Mert Keck hatte insgesamt vier Kinder, deren Namen aber nicht überliefert sind.

Dionys Keck, der jüngere Sohn ist erstmalig 1514 urkundlich erwähnt. Er war Ratsherr in den Jahren 1517 – 1518, 1522 – 1526, 1529, 1532 – 1533, 1536 und 1537 war er Mitglied des Äußeren Rates und stand an der Spitze der Vertreter des Kärntnerviertels. In den Jahren 1538 – 1540 und 1542 war er wieder Ratsherr im Inneren Rat, 1542 Stadtanwalt und 1543 – 1551 Ratsherr. Zusätzlich war er Raitherr 1519, Bürgerspitalmeister 1523 – 1524, 1527, 1534 – 1536, Steuerherr 1539 – 1540 und Grundbuchsverweser 1539, 1541 – 1543 sowie Abgeordneter der Stadt zu den Landtagen der Jahre 1538 bis 1540. * (Handschrift B 85/1 des Wiener Stadt- und Landesarchivs, welche die Zusammensetzung des Rates nach 1526 dokumentiert.) 1541  * (K.k.Archiv für Niederösterreich, in: Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, I. Abt. 5. Bd., Nr. 5324.) und 1549  * (Niederösterreichisches Landesarchiv, Pfarrarchiv Gaubitsch bei Laa an der Thaya, 20.2.1549.) wird er als Mitglied der Rosenbursenvorstehung erwähnt. Er dürfte zwischen 1551 und 1560 gestorben sein.

Barbara Keck, die eine Tochter Paul Kecks verehelichte sich zunächst mit Lukas Schnitzer. Aus dieser Ehe stammte die Tochter Marie. In zweiter Ehe heiratete sie Hanns Härtl, Rat der beiden Städte Krems und Stein. Die zweite Eheschließung muss zwischen 1504 und 1507 erfolgt sein, da im November 1503 Härtls erste Frau Magdalena noch eine Urkunde über die Übertragung des Steyrerhofes unterfertigte. * (Archiv der Stadt Wien, in: Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, II. Abt., 4. Bd., Nr. 5773.)

Bei Beginn des Prozesses um den Nachlass von Stefan Vorchtenauer schien Barbara schon als Härtl auf. Zu diesem Zeitpunkt war Marie Schnitzer noch unmündig. In denselben Prozessakten wurde Barbara 1516 noch als Barbara Härtl bezeichnet.
 
Stammbaum Bürgermeister Keck

Marx Treytz-Saurwein - der Schwiegersohn

In dritter Ehe verehelichte sich Barbara mit Marx (Marcus) Treytz-Saurwein.  * (Wie auch bei der Schreibweise des Namens Keck gibt es in den verschiedenen Quellen die unterschiedlichsten Schreibweisen des Namens) Für ihn war es die zweite Ehe. Marx Treytz-Saurwein wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts als Sohn eines Mühlauer Plattners geboren und auf Grund seiner Begabung zum Geheimschreiber ausgebildet. Als „Sauerwein“ wird er 1501 erstmalig in den Akten erwähnt. Bald genoss er das besondere Vertrauen seines Herrn.* (Katzer, Ernst: Der Edelmannssitz Ehrntreizbrunn in „Unser Wiener Neustadt“, hrsg. vom Wiener Neustädter Denkmalschutzverein, JG 1976.) Maximilian erklärte, „er könne seinen getreuen lieben Marx Treytz-Saurwein in khain weg nit entpern“ und verlieh ihm 1506 das Schloss Schneeberg im Gschnitztal, das er als Jagdstützpunkt oft besuchte.* (Erich Egg und Wolfgang Pfaundler: Kaiser Maximilian und Tirol, Tyrolia – Innsbruck 1969, S 120.) Ein bleibendes Andenken verdankt Treytz-Saurwein der Mitarbeit an Maximilians literarischen „Theuerdank“, „Triumphwagen“ und „Weißkunig“, den wichtigsten Geschichtsquellen unter den autobiographischen Werken des Kaisers. Der „Weißkunig“ wurde nach dem Diktat des Kaisers von Treytz-Saurwein aufgeschrieben. „Auf der Kay. Mt muntlichen bevelh hat Marx Treitzsauerwein die hierinnen begriffen Sachen eingeschrieben Anno etc. in VIII, X, und XIII. Jaren“. Für den Weißkunig lieferte Hans Burgkmayr, ein Schüler und Freund Albrecht Dürers 237 Holzschnitte, die ein eindruckvolles Bild von Bewaffnung, Kleidung, Bauart, Sitten und Gebräuchen der damaligen Zeit liefern. Der Tod des Kaiser 1519 unterbrach die Arbeit am Weißkunig. 1526 beauftragte dessen Enkel Erzherzog Ferdinand Treitzsauerwein die Arbeit wieder aufzunehmen. Wegen des Todes von Treitzsauerwein im Jahre 1527 blieb das Werk zunächst ungedruckt.  Die hölzernen Druckstöcke wurden erst viel später in Schloss Ambras aufgefunden und das Werk 1775 in Wien veröffentlicht.

Markus Treytz-Saurwein lebte zunächst in Tirol. 1509 bewilligte der Kaiser seinem Sekretär eine jährliche Provision von 100 Gulden auf Lebensdauer. 1510 erkrankte er schwer und verlor dabei sein ganzes Vermögen. Er bat den Kaiser 1511, ihm 200 Gulden auf ein Jahr bei dem Vitzthumb * (Vizedom lat. vicedominus, landesfürstlicher Beamter, der seit 1498 die Finanzverwaltung in Österreich unter der Enns leitete.) zu Wien anzuweisen. Offenbar muss er knapp danach nach Wien verzogen sein, weil er nachher in den Tiroler Archiven nicht mehr aufscheint.* (Dr. D. Schönherr: über Marx Treytz-Saurwein im Archiv für Österreichische Geschichte, Wien 1865.) Bei der ständischen Erhebung nach dem Tode von Kaiser Maximilian gehörte er zu den Anhängern des alten Regimentes; er wurde 1520 aus Wien ausgewiesen und zog nach Wiener Neustadt. Zwischen 1516 und 1520 muss die Eheschließung mir Barbara Keck erfolgt sein.
 
Das Rosenkranzfest
Albrecht Dürer: Das Rosenkranzfest

Thema des Bildes ist das sogenannte Rosenkranzfest, das in Deutschland im letzten Drittel des 15. Jahrhunderts populär wurde, wo unter dem Einfluss der Dominikaner die Rosenkranzbruderschaften entstanden waren. Alle Teilnehmer an der Feier sind nämlich im Porträt dargestellte lebende Personen. Schwieriger ist die Bestimmung der einzelnen Personen. Mit Sicherheit kann man nur den Papst Julius II., den hinter ihm knieenden Kardinal Dominico Grimani, Kaiser Maximilian I. und Dürer selbst erkennen. Die übrigen Personen deutete man auf die verschiedenste Weise. * (Homolka Jaromir: Albrecht Dürer Rosenkranzfest, Artia Praha 1967.) Nach einer Quelle soll es sich bei dem hinter Maximilian stehenden Ritter um Markus Treytz-Saurwein handeln. * (Domführer von Wiener Neustadt frühe Auflagen. In der 3. veränderten Auflage von 1996 nicht mehr enthalten.)

Das Gemälde befand sich ursprünglich in Venedig in der St.-Barthomäus-Kirche. Kaiser Rudolf II. erwarb es un ließ es auf einer Tragbahre von starken Männern über die Alpen nach Prag bringen. In den Wirren des dreißigjährigen Krieges wurde das Bild beschädigt. In Inventar der Prager Burg von 1718 wird es bereits mit der Bemerkung "ganz ruinirt" geführt. * (Homolka Jaromir: Albrecht Dürer Rosenkranzfest, Artia Praha 1967.)

Detail aus dem Rosenkranzfes
Marcus Treytz-Sauerwein
In einer unbestätigten Quelle findet sich der Hinweis, dass es sich bei dem hinter Kaiser Maximilian abgebildeteten Ritter um Marcus Treytz-Saurwein handle. * (Domführer von Wiener Neustadt frühe Auflagen. In der 3. veränderten Auflage von 1996 nicht mehr enthalten.)
Marcus Treytzsauerwein - hier eindeutig dokumentiert.
Ausschnitt aus der Tafel XVIII des von Kaiser Maximilian I. verfassten "Triumphzug".
Der Triumph oder Triumphzug ist vollständig vom Kaiser selbst zusammengestellt. Nur die endgültige Redaktion wurde im Jahre 1512 dem Geheimschreiber Marx Treitzsauerwein übertragen.

Quelle: Franz Graf Folliot de Crenneville - Jahrbuch der kunsthistorischen Sammlungen des allerhöchsten Kaiserhauses etc. Wien 1883 Österreichische Nationalbibliothek

Am 28. November 1520 erhielt er das ihm noch von Kaiser Maximilian zugesagte Schloss Stixenstein. Neben Besitzungen in Wien, Stixenstein, Hagenbrunn und Königsbrunn hatte Treytz-Sauerwein auch Hausbesitz in Wiener Neustadt (das Freihaus in der Keßlergasse Nr. 14, das alte Münzhaus daselbst und die Kanzel-Mühle). Am 15. Dezember 1520 ernannte ihn Kaiser Karl V. zum Rat und Sekretär und erhob ihn zugleich in den Adelsstand mit dem Prädikat „von Ehrntreitz“ nach dem kleinen Schloss Ehrntreitz bei Mühlau in Tirol.* (Katzer, Ernst: Der Edelmannssitz Ehrntreizbrunn in „Unser Wiener Neustadt“, hrsg. vom Wiener Neustädter Denkmalschutzverein, JG 1976.) Ab 15.Oktober 1521 war er Rat und Sekretär Erzherzog Ferdinands, Rat des niederösterreichischen Hofrates und Verweser der niederösterreichischen Kanzlei. 1522 war er Mitglied des Gerichtshofes zu Wiener Neustadt.

Erzherzog Ferdinand  ernannte am 4. November 1524 Marcus Treytz-Saurwein zum Kanzler der Länder Kärnten, Krain und Steiermark sowie von Österreich ob und unter der Enns. Dieser blieb bis zu seinem Lebensende in dieser einflussreichen Position.* (Beiträge zur Geschichte der niederösterreichischen Statthalterei. Die Landeschefs und Räthe dieser Behörde von 1501 bis 1896, Wien 1897 (Albert Starzer).) Marx Treytz-Saurwein ist am 6. September 1527 in seinem Haus in der Keßlergasse in Wiener Neustadt verstorben. Auf Wunsch seiner Witwe Barbara (Keck) und seiner Erben wurde am Tag darauf sein 1525 verfasstes Testament in Anwesenheit des Bischofs Dietrich Kammerer, des Bürgermeisters Hans Wagreiner, des Stadtrichters Hans Schulz sowie des Rates der Stadt eröffnet und danach in das Stadtbuch eingeschrieben.  (Stadtarchiv Wiener Neustadt, Ratsbuch II, fol. 354v – 358v.) Zur Verlassenschaft gehörte auch das Storchenhaus in Wien, das zunächst Barbara gehörte. Ihr folgte im Besitz Martha Straßburger, die Schwester von Treytz-Saurwein.

Dom von Wiener Neustadt
Renaissancevorhalle des Domes zu Wiener Neustadt
Der Wiener Neustädter Dom

Aufnahme 2009
Renaissance-Vorhalle des Domes von Wiener Neustadt.

Aufnahme 2009
Epitaph des Markus und der Maria Treytz-Saurwein
Wappen des Traytz-Saurwein
Epitaph des Marx und der Maria Treytz-Saurwein im Dom zu Wiener Neustadt

Aufnahme 2009
Wappen des Marx Treytz-Saurwein über dem Eingang zum Querschiff des Domes von Wiener Neustadt.

Aufnahme 2009

Stifterin der Vorhalle des Domes zu Wiener Neustadt im Renaissancestil war ohne Zweifel Marx Treytz-Saurwein. Sein in Stein gemeißeltes Wappen findet sich im Tympanon des gotischen Portals. Seine Witwe Barbara ließ die Renaissancevorhalle errichten. In der Barockzeit ist das Epitavium, also der rotmarmorne Grabstein des kaiserlichen Kanzlers, rücksichtslos in zwei Teile zerschnitten und als Altarstufe für die Johann Nepomuk-Kapelle im Querschiff verwendet worden. Bei der Domrenovierung des Jahres 1977 wurden die Grabsteinfragmente wieder entdeckt und sichergestellt (Gerhartl, Gertrud: Der Dom zu Wiener Neustadt 1279 – 1979, Wien : H. Böhlau, 1979, S 30.) . Schloss Stixenstein blieb zunächst im Besitz von Barbara Treytz-Saurwein. Es ging erst 1531 an Wolfhard Strein zu Schwarzenau über, den Gatten von Treytz-Saurwein einziger Tochter Maria. * (Katzer, Ernst: Der Edelmannssitz Ehrntreizbrunn in „Unser Wiener Neustadt“, JG 1976, hrsg. vom Wiener Neustädter Denkmalschutzverein.) Ein Guoldhardus Streyn, Baron, wurde im Frühjahrssemester 1510 an der Wiener Universität immatrikuliert. * (Sammelwerk: „Die Matrikel der Universität Wien“, herausgegeben vom Archiv der Universität Wien: Böhlau – Publikationen des Institutes für österreichische Geschichtsforschung: Reihe &, Quellen zur Geschichte der Universität Wien.) Geht man, davon aus, dass zu dieser Zeit die meisten Hörer im Alter von 12 – 14 Jahren aufgenommen wurden, so lässt sich daraus ein Geburtstermin knapp vor 1500 errechnen. 1549 kaufte Johann Baptist Hoyos von Kaiser Ferdinand den Besitz, der danach fast 400 Jahre im Besitz der Familie blieb.

Zwischen Barbara, der Kanzlerwitwe und der Stadt Wiener Neustadt kam es 1535 wegen gewaltsamer Beeinträchtigung des Fischwassers zu einem Rechtsstreit, den die Stadt 1538 kostenpflichtig verlor. * (Katzer, Ernst: Der Edelmannssitz Ehrntreizbrunn in „Unser Wiener Neustadt“, JG 1976, hrsg. vom Wiener Neustädter Denkmalschutzverein.) Das Haus in Wien am Graben (alt Nr. 171 neu Nr. 18) gehörte ebenfalls Barbara Treytz-Sauerwein. Sie war offenbar eine sehr tüchtige Frau, die es verstand, Besitztümer anzuhäufen. Im Oktober 1523 hatte es schon Marx Treytz-Saurwein unter Berufung auf einen Lehenbrief von Kaiser Maximilian erreicht, dass ihm König Ferdinand ein Grundstück in Wien hinter der Heiligen Geist-Kirche als Lehen überließ, worin die Erlaubnis eingeschlossen war, diesen Garten seiner Frau zu vermachen. * (Lehenbuch 1521 – 1524, Nr.190 in: Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, I. Abt., 5. Bd., Nr. 5238) 1529 belehnte König Ferdinand Barbara mit diesen Grundstück sowie mit dem Dorf Königsbrunn. 1534 wurde Wolfhart Strein zu Schwarzenau zu ihrer Hilfe als Lehenträger ernannt. * (Lehenbuch 1524 – 1529, Nr.215 und Lehenbuch 1529 – 1538, Nr. 149: in Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, I. Abt., 5. Bd., Wien 1906, Nr. 5262, 5270 und 5293.)

Barbara dürfte 1540 verstorben sein, da am 28. August 1540 ihre Tochter Maria Strein zu Schwarzenau mit dem von ihrer Mutter geerbten Garten außerhalb der Stadt Wien beim heiligen Geist belehnt wurde.* Lehenbuch 1538-1546, Nr. 66, 149 in: Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, I. Abt., 5. Bd., Wien 1906, Nr. 5322.)

Maria Keck, die andere Tochter Paul Kecks, war mit Thomas Gerler, Bürger von Klosterneuburg, verheiratet. Aus dieser Ehe stammten die Kinder Leopold, Christof, Martha und Anna. Beide Eheleute dürften vor 1524 verstorben sein, da sie bei der Übertragung des Winterhauses von Paul Keck an die Erben am 2. Jänner 1524 als selig bezeichnet wurden und ihrer unmündigen (ungevogten) Kinder durch Vormünder vertreten waren. * (Archiv der Stadt Wien, in: Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, 2. Abt., 4.Bd., Wien 1917-19, Nr. 6296.)

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